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Heilende Salbe aus dem Gold des Waldes, ein einfaches Rezept zum Selbermachen!



Hast Du schon mal etwas von der “Pechsalbe” gehört?

Früher hatte im Alpenraum jeder Haushalt seine selbst gerührte Pechsalbe im Haus.

“Pech” ist ein alter Begri für Baumharz!

Jeder wusste über dessen Wirkung Bescheid.

Das Interesse an selbst gerührten Salben wird wieder etwas lebendiger. Das Rühren einer Pechsalbe mit Fichtenharz ist einfach und gut geeignet zum Einsteigen!



Eine Freundin, der ich einmal eine Salbe geschenkt habe, hat sich riesig gefreut und mir erzählt, dass die Salbe ihr wunderbar bei einer Nagelbettentzündung geholfen hat!



Harz hat eine durchblutungsfördernde, entzündungshemmende Wirkung. Es wirkt antibakteriell und antiviral und kann so wunderbar bei Wundheilung unterstützen.

Meine Kinder lieben die Salbe bei leichten Kratzern oder kleinen Aufschürfungen. Ich selbst liebe sie als Handbalsam nach der Gartenarbeit oder im Winter, wenn die Haut der Hände von der Kälte trocken und rissig wird.

Der Duft nach Wald, der mich dann umgibt, ist eine zusätzliche, wunderbare Begleiterscheinung.



Baumharze bestehen aus einer Vielzahl von Verbindungen, darunter Terpene und Harzsäuren und ätherischen Ölen.

Der Baum produziert das Harz um sich zu schützen, um seine Wunden zu verschließen. Deswegen ist es wichtig, beim Harz sammeln darauf zu achten, dem Baum nicht zu viel zu nehmen. Wir ernten mit Gefühl und Respekt vor dem Baumwesen. Am Besten zuerst in Verbindung mit dem Baum gehen und gut hinlauschen und achtsam schauen.


Dort, wo das Harz bereits hart ist kann es gut abgelöst werden. Immer nur soviel nehmen, wie Du auch tatsächlich brauchst

Ich rühre meine Harzsalbe gerne mit Olivenöl an. So ist die Harzsalbe ca 1 Jahr haltbar.

Olivenöl hat zudem eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und unterstützt die gesunde Zellfunktion der Haut.



Du kannst auch Mandelöl nehmen, dann verkürzt sich die Haltbarkeit allerdings, da das Mandelöl schneller ranzig wird, da es im Vergleich zu Olivenöl einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuen enthält, die anfälliger für Oxidation sind, zu dem enthält Mandelöl einen häheren Anteil an omege 3 Fettsäuren, die ebenfalls oxidationsanfällig sind. aber Mandelöl hat auch eine feuchtigkeitsspendende und regenerierende Wirkung für unsere Haut!



Hier mein Rezept für eine Pechsalbe 100 g Olivenöl30 g Fichtenharz

15 g Bienenwachs (gerne nehme ich auch 10 g Bienenwachs und 5 g Sheabutter)

Das Olivenöl mit dem Fichtenharz vorsichtig und langsam im Wasserbad erhitzen, so dass das Harz schmilzt. Es darf nicht kochen! Dann durch ein Gazetuch oder feines Sieb filtern. Die Rückstände aus dem Harz bleiben im Sieb hängen.

(Du kannst das Harz auch in einem Baumwolltuch oder Teesieb im Olivenöl erhitzen, so bleiben die Rückstände gleich im Tuch und nur das flüssige Harz löst sich. So vermeidest Du, dass Dein Sieb verklebt.)


Nun hast Du eine schöne und duftende, goldene Flüssigkeit aus dem Olivenöl und dem Fichtenharz.

Füge nun das Bienenwachs zu und rühre langsam auf kleiner Stufe (max 65Grad) bis das Wachs geschmolzen ist.

In Gläser abfüllen, abkühlen lassen und fertig ist die Pechsalbe!


Viel Freude beim Ausprobieren!


shine your Light, spread love, stay wild,


Eure Lilian

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